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10 Gründe für den Umstieg auf Stahl im Holzrahmenbau

Wenn Sie ein Bauunternehmen führen und beim Rohbau nach wie vor auf die bewährte Methode mit Holz setzen, haben Sie möglicherweise schon viel über die Vorteile von kaltgeformtem Stahl gehört, auch als Leichtstahl bezeichnet.

Unternehmen, die bereits auf Stahlrahmenbau mit vorgefertigter und modularer Bauweise umgestiegen sind, haben sich möglicherweise einen Vorsprung verschafft und erkennen bereits, welchen Unterschied das machen kann.

Doch es ist noch nicht zu spät! Sie werden vielleicht überrascht sein, wie einfach sich auf modulares Bauen mit Vorfertigung und Leichtstahlrahmen (LGS) umstellen lässt. Wer den Schritt wagt, profitiert von zahlreichen Vorteilen. Schon ganz grundsätzlich können Sie Projekte schneller abschließen. Das sorgt für zufriedene Kunden, kann leistungsabhängige Prämien sichern und Ihnen helfen, weitere Aufträge zu gewinnen.

Dank effizienterer Abläufe fällt deutlich weniger Verschnitt an, wodurch Ihre Kosten sinken. Die höhere Präzision bedeutet, dass Ihr Team kaum Nacharbeiten oder Nachbesserungstermine benötigt – das steigert die Rentabilität Ihrer Projekte. Und da LGS weniger als ein Drittel des für den Rahmenbau verwendeten Holzes wiegt, wird Ihr Team die Umstellung vielleicht ebenfalls begrüßen.

Stahl oder Holz: 10 Gründe für das Bauen mit Stahl.

Die Vorteile des Bauens mit Stahl sind beträchtlich. Damit Sie sich ein Bild machen können, haben wir diesen Vergleich zusammengestellt. Er soll Fachleuten helfen, aus Sicht eines Bauunternehmens ein fundiertes Urteil darüber zu fällen, wie Leichtstahlbau im Vergleich zum Holzrahmenbau abschneidet.

1. Stahlbau: die schnellste und effizienteste Lösung

Modulare Stahlrahmen werden mit CNC-Rollformmaschinen gefertigt, die mit „Computer Numerical Control“ arbeiten und höchste Präzision gewährleisten. Dadurch sind alle Rahmenteile maßgenau, was Nacharbeiten auf ein Minimum reduziert. Präzisere Bauverfahren ermöglichen kürzere Bauzeiten.

Darüber hinaus profitieren Sie von weiteren Effizienzgewinnen. Bei der modularen Vorfertigung können vormontierte Stahlpakete in der richtigen Reihenfolge angeliefert und direkt vom Lkw abgeladen und montiert werden. Das steigert auch die Effizienz auf der Baustelle.

2. Bis zu zehnmal weniger Verschnitt bei Stahl als bei Holz

Laut einer Studie fallen in den USA bei Holz typischerweise rund 20 % Verschnitt an. Bei Leichtstahl sind es nur 2 % – eine enorme Reduzierung um den Faktor zehn, die erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Weniger Verschnitt und effizientere Abläufe über den gesamten Prozess hinweg erlauben wettbewerbsfähigere Preise. Bauunternehmen können diesen Vorteil als niedrigere Kosten an ihre Kunden weitergeben oder ihre Gewinnmargen entsprechend erhöhen.

3. Stahl: Umweltvorteile dank vollständiger Recyclingfähigkeit

Wichtig ist nicht nur, den Verschnitt zu reduzieren, sondern auch, welche Umweltfolgen die Entsorgung von Abfällen hat. Anders als behandeltes Bauholz ist Stahl zu 100 % recycelbar.

Bei der Fertigung im Werk werden sämtliche Stahlabschnitte recycelt. Stahl kann immer wieder verwendet werden, ohne seine strukturelle Integrität oder Leistungsfähigkeit einzubüßen. Weltweit gibt die Stahlindustrie eine Recyclingquote von 66 % an. Selbst bei Abrissarbeiten werden 85 % des Stahls recycelt.

Da Leichtstahl weniger wiegt als Holz, ist auch sein Transport einfacher, effizienter und kostengünstiger.

4. Leichtstahl ist eine leichte und zugleich hochfeste Alternative zu Holz

Für den Rahmenbau verwendetes Holz wiegt dreimal so viel wie die entsprechende dünne, hochfeste Stahlkonstruktion. Das geringere Gewicht macht den Transport auf der Baustelle sicherer und einfacher und senkt die Transportkosten. Natürlich geht das geringe Gewicht bei Stahl nicht zulasten der Festigkeit. Tatsächlich bietet kaltgeformter Stahl das höchste Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht aller Rahmenbaumaterialien. Für Sockelleisten, Türbekleidungen und Befestigungen werden selbstbohrende Schrauben und Klebstoff statt Nägel verwendet. Es gibt kein Schwinden und keine hervorstehenden Nägel – so entstehen stärkere und langlebigere Verbindungen.

Insgesamt ermöglicht der Stahlrahmenbau leichtere Konstruktionen mit stabileren Verbindungen. Das sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Erdbeben und Windlasten und erfüllt selbst strengste Anforderungen an die Erdbebensicherheit.

5. Preisvorteile von Stahl gegenüber Holz

Im Allgemeinen sind Holz und Stahl ähnlich teuer. Zwar beeinflussen viele Faktoren die Materialpreise, darunter Mengenrabatte und Konstruktionsanforderungen, doch bei einem direkten Vergleich dürften sich die Kosten für den Rahmenbau kaum unterscheiden.

Auch die Kosten für Baugenehmigungen ändern sich nicht, da die Genehmigungsverfahren von den Baukosten und nicht von den verwendeten Materialien abhängen.

Stahl bietet jedoch gegenüber Holz viele Preisvorteile, die zu rentableren Projekten beitragen können:

  • Stahlrahmen lassen sich deutlich schneller errichten, wodurch die Arbeitskosten sinken

  • Die höhere Fertigungsgenauigkeit von Leichtstahlrahmen bedeutet weniger Nacharbeiten, weniger Nachbesserungstermine und weniger Verschnitt – all das senkt die Endkosten

  • Langfristig bleiben Stahlrahmen gerade und formstabil. Dadurch treten im Laufe der Zeit weniger Risse in Gipskartonverkleidungen und anderen Bauteilen auf, was die Nutzungskosten senkt.

6. Stahl lässt sich überraschend einfach verarbeiten

Viele, die der traditionellen Bauweise verbunden sind, glauben, Holz sei leicht zu verarbeiten und es sei einfach, ausgebildete Bauarbeiter und Zimmerleute zu finden.

Das ist jedoch nichts weiter als ein Branchenmythos. Viele Bauleute, die ihr ganzes Berufsleben mit Holz gearbeitet haben, stellen überrascht fest, wie einfach der Umstieg auf Stahlrahmen ist. Zudem gehört die Arbeit mit Stahl heute zur Ausbildung jedes guten Zimmermanns.

Häuser mit Stahlrahmen sehen genauso aus wie Häuser mit Holzrahmen, sind aber langlebiger

Bei Stahlrahmen gibt es keine Einschränkungen bei der Wahl der Fassadenverkleidung. Fertige Häuser sehen genauso aus wie ihre Pendants in Holzrahmenbauweise.

Selbst wenn Architekten Holz vorsehen, kann Stahl verwendet werden, da die meisten Stahlrahmen dieselben Abmessungen wie ihre Pendants aus Holz haben.

Stahl bietet außerdem in mehrfacher Hinsicht eine höhere langfristige Haltbarkeit – nicht zuletzt durch geringere Kondensation.

8. Stahl bietet besseren Schutz vor Kondensation als Holz und erhöht so die Langlebigkeit

Da Stahl eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, werden im Bau Wärmebrücken genutzt. Dadurch bleibt der Stahlrahmen innerhalb der Wärmebrücke über der Temperatur, bei der sich im Wandhohlraum Kondenswasser bildet. So werden Ständer und Wandverkleidungen geschützt.

Bei Holzständern hingegen fällt in den Wintermonaten Kondenswasser an. Dadurch steigt der Feuchtigkeitsgehalt im Gebäude – unabhängig von der verwendeten Fassadenverkleidung. Das schädigt die Verkleidungen und beeinträchtigt die langfristige Haltbarkeit des Holzrahmens.

Holz enthält noch 10–18 % Wasser. Mit der Zeit kann es deshalb zu Schimmel und Fäulnis kommen – selbst bei behandeltem Holz. Stahl nimmt hingegen kein Wasser auf und begünstigt somit keine Schimmelbildung. Das sorgt langfristig für ein gesünderes Wohnumfeld.

Zudem treten keine der bei Holzrahmen so häufigen Maßänderungen auf. Leichtstahlrahmen bleiben unabhängig von ihrem Alter gerade und formstabil.

9. Stahlgebäude bieten große Vorteile im Brandfall

Die verbesserte Feuerbeständigkeit von Stahl ist ein weiterer Vorteil dieser Bauweise.

Elektrische Defekte sind die häufigste Brandursache in Wandhohlräumen, können Stahlrahmen jedoch nicht entzünden. Stahl ist nicht brennbar. Greift ein Feuer auf die Wandverkleidung über, breitet es sich daher nicht im Hohlraum des Rahmens aus.

Die Brandlast eines Gebäudes gibt an, wie heftig ein Feuer im Brandfall ausfallen würde. Eine höhere Brandlast bedeutet einen zerstörerischen Brand. Stahl erhöht die Brandlast eines Gebäudes glücklicherweise nicht. Holz ist dagegen brennbar und macht in einem typischen Meter Bodenfläche eines Hauses mit Holzrahmen mindestens 20 kg/44 lbs aus. Das entspricht 75 % der gesamten Brandlast. Ein Holzhaus hat damit eine mindestens 1,75-mal höhere Brandlast*.

Bricht in einem Haus mit Stahlrahmen ein Feuer aus, kann der Rahmen gereinigt, an Ort und Stelle belassen und bei Bedarf neu beschichtet werden, sofern er keine sichtbaren Verformungen aufweist. Ein Austausch ist nicht erforderlich.

Das sorgt für ein beruhigendes Gefühl bei den Eigentümern von Gebäuden mit Stahlrahmen – besonders in den zunehmend brandgefährdeten Regionen unserer modernen Welt.

10. Seit über 60 Jahren bewährt sich Stahl im Bau

Viele vertrauen Holz, weil schon immer damit gebaut wurde. Das stimmt zwar, doch ältere Holzhäuser wurden aus Kernholz errichtet und mit Baupapier verkleidet. Dach- und Wandhohlräume sorgten dafür, dass das Holz atmen konnte.

Die meisten modernen Holzhäuser werden heute aus jüngerem Pinus Radiata gebaut, das weniger langlebig ist. Außerdem sind die Wände heute meist stark gedämmt, wodurch die Luftzirkulation eingeschränkt wird. Fassadenverkleidungen und Baufolien schützen deshalb nicht mehr auf dieselbe Weise vor Kondensation.

Leichtstahlbau ist keine neue Idee, deren Schwächen noch entdeckt werden müssten. Er wird seit Jahrzehnten erprobt und hat sich über lange Zeit bewährt. Im Wohn- und Gewerbebau kommt er seit mehr als 60 Jahren erfolgreich zum Einsatz.

Stahl ist langlebiger als Holz. Wie bereits erwähnt, nimmt Stahl kein Wasser auf und verändert seine Abmessungen nicht. Daher führt er nicht dazu, dass Gipskartonplatten und Putz sich verformen oder Risse bekommen.

Die Bauindustrie weltweit setzt zunehmend auf die Vorteile von Stahl

Der Trend zum Stahlbau gewinnt seit vielen Jahren an Fahrt. Heute entfallen allein auf Hawaii 40 % aller Gebäude auf Stahlkonstruktionen. In Japan werden jährlich über 150.000 Häuser mit Stahlrahmen gebaut. In Australien haben 15 % aller Neubauten einen Leichtstahlrahmen, in South Australia sind es inzwischen über 30 %.

Zeit, Ihre Rahmenbauweise zu überdenken? Steigen Sie jetzt auf Stahl um.

Häuser mit Stahlrahmen sind langlebiger und stabiler und lassen sich schneller bauen. Viele Unternehmen der Bauindustrie weltweit profitieren bereits davon. Ist es auch für Sie an der Zeit, auf Leichtstahlrahmen zu setzen?

Wenn Sie die Zukunft Ihres Bauunternehmens planen, sichern Sie sich einen Wettbewerbsvorteil. Sprechen Sie noch heute mit Deepblue Smarthouse.

*Quelle: National Association of Steel Framed Housing (NASH) https://www.nash.asn.au/nash/

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