Kaltgeformter Stahl – auch Leichtstahl genannt – eignet sich praktisch perfekt für die meisten Bauprojekte. Haben Sie etwas Negatives gehört? Vielleicht stimmt es gar nicht! Lesen Sie diese sieben weitverbreiteten Mythen über diese vielseitige Stahlbaulösung und erfahren Sie, was wirklich für Bauherren, Architekten, Generalunternehmer und Mieter von Vorteil ist.

Mythos Nr. 1: Leichtstahlrahmen sind teuer Flexibilität, Festigkeit und Langlebigkeit müssen doch mehr kosten, oder? Nicht unbedingt. Bei vielen mittelhohen Bauprojekten spart Leichtstahl Geld. Eine Rahmenkonstruktion wie das LIGHT STEEL FRAMING SYSTEM von DEEPBLUE SMARTHOUSE ermöglicht ein kleineres Montageteam und eine kürzere Montagezeit – und senkt dadurch die Kosten. Auch wenn die Anfangskosten in manchen Fällen höher sein können, lassen sich im Laufe des Projekts erhebliche Einsparungen erzielen. Ein Leichtstahllieferant wie DEEPBLUE SMARTHOUSE stellt außerdem nicht nur das Produkt her, sondern senkt die Projektkosten auch durch einen effizienteren Planungsprozess mit seinem hauseigenen Team.
Mythos Nr. 2: Leichtstahlrahmen sind laut Lärm ist die häufigste Beschwerde über Mehrfamilienhäuser. Wenn Sie an Stahl denken, stellen Sie sich wahrscheinlich große, kalte Stahlträger vor, die widerhallen und aneinanderschlagen. Leichtstahl hingegen ist alles andere als laut. Bei fachgerechter Verwendung reduziert er den Lärm deutlich. Das Bodensystem DEEPBLUE SMARTHOUSE Joist erreicht beispielsweise regelmäßig um 60 % bessere Akustikwerte als vorgefertigter Beton und um mehr als 34 % bessere Werte als Holz und Gipsbeton – bei gleichzeitig geringerer Schallübertragung über Flanken. Selbst wenn die Nachbarn Hobby-Rockstars wären, würde das keinen Unterschied machen.

Mythos Nr. 3: Leichtstahlrahmen sind nicht tragfähig Leichtstahl kann das Gewicht eines mittelhohen Gebäudes und sogar noch mehr tragen. In den USA erreichen manche Projekte mit Leichtstahl eine Höhe von 10 Geschossen – und tragen damit ein enormes Gewicht! Wie bei jeder Konstruktion erfordert die Tragwerksplanung eine sorgfältige Vorbereitung. Doch die Grenzen dieses Stahls werden jedes Jahr neu definiert.
Mythos Nr. 4: Leichtstahl rostet Verzinkter Stahl bietet einen besseren Rostschutz. Zink kann durch seine kathodische Schutzwirkung Einschnitte, Kratzer und Abschürfungen im Stahl „heilen“. Beim oft rauen Umgang mit Bauprodukten sowie beim Schneiden, Bohren, Scheren und Befestigen der Bauteile wird die Beschichtung beschädigt und abgetragen. Die Verzinkung schützt freigelegte oder zerkratzte Stellen besser als Emaille. Die Bauteile sind mit einer Aluminium-Zink-Beschichtung versehen, die sie dauerhaft vor Rost schützt. Selbst wenn das Dach undicht wird und Wasser ins Gebäude eindringt, besteht kein Risiko von Rost, Korrosion oder gar Schimmel.
Mythos Nr. 5: Leichtstahlrahmen erfordern mehr Arbeit Es stimmt, dass Leichtstahl mehr Planungsaufwand verursachen kann – allerdings nur, um langfristig Zeit und Geld zu sparen. In die Planung fließt mehr Zeit, damit jedes Bauteil vor Beginn der Bauarbeiten vor Ort präzise vermessen und gefertigt wird. Sobald der Bau beginnt, kann die Zahl der benötigten Arbeitskräfte normalerweise halbiert werden, da die tragenden Elemente nicht vor Ort zugeschnitten werden müssen. Ein kleines Montageteam aus motivierten Arbeitskräften reicht aus. Durch die vorgefertigten Leichtstahlbauteile gibt es außerdem weniger Fehler, Verzögerungen und Unklarheiten bei der Montage auf der Baustelle. So wird der Bauprozess reibungsloser, einfacher und unkomplizierter.
Mythos Nr. 6: Leichtstahlrahmen beeinträchtigen den Mobilfunkempfang Diesen Mythos hören wir schon seit mindestens einem Jahrzehnt; dasselbe wird auch über WLAN-Empfang und Funksignale behauptet. Stahl kann den Signalempfang zwar grundsätzlich beeinträchtigen, bei Leichtstahl kommt es jedoch zu keiner Störung, da sich die Wellen problemlos um die Rahmenkonstruktion herum ausbreiten können.
Mythos Nr. 7: Leichtstahlrahmen sind schlecht für die Umwelt Die Zukunft des Bauens – und unserer Lebenswelt – hängt davon ab, wie verantwortungsvoll wir mit unseren wertvollen Ressourcen umgehen. Die Herstellung von Stahl benötigt Energie, doch Stahl speichert diese Energie und bietet dadurch das höchste Festigkeits-Gewichts-Verhältnis. Leichtstahl korrodiert und rostet nicht, zersetzt sich nicht und bietet keinen Nährboden für schädliche Organismen. Nach einer potenziell jahrzehntelangen Nutzung lässt er sich nahezu vollständig recyceln. Die Realität: Kaltgeformter Stahl bietet Vorteile für die meisten mittelhohen Bauprojekte Stahl ist die Zukunft des Bauens und verbessert jeden Schritt der Planung und des Bauprozesses.



